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Chinchilla Krankheiten – was tun?

Es ist wichtig den richtigen Umgang mit Euren Chins im Falle einer Krankheit zu kennen. Daher sollten Halter sich bereits frühzeitig mit möglichen Krankheiten und Krankheitssymptomen auseinandersetzen. Dieser Ratgeber soll einen kleinen Überblick vermitteln, damit Ihr immer wisst, wie Ihr reagieren müsst, wenn Eure Lieblinge krank sind.

Häufige Kontrollen

Regelmäßige Checks können dabei helfen, auftretende Krankheiten schon früh zu erkennen. Der Käfig und die Tiere sollten dabei immer mal wieder genaustens analysiert werden. Ihr solltet Euch dabei folgende Fragen stellen:

  • Hat mein Liebling Durchfall oder Verstopfung (Kot kontrollieren)?
  • Wie ist sein Verhalten? Sowohl alleine, als auch in der Gruppe?
  • Wie ist sein Fressverhalten? Hat es sich plötzlich geändert?
  • Wie verändert sich das Gewicht meines Tieres? Gibt es es unerklärbare Gewichtssprünge?
  • Äußeres Befinden des Tieres prüfen. Hat mein Chinchilla äußere Veränderungen auf der Haut, am Fell, an den Ohren etc…?

Diese Fragen helfen Euch dabei eine Übersicht über den Gesundheitszustand zu verschaffen. Eine Vielzahl an Krankheiten können schon durch diese einfachen Tests direkt erkannt werden.

Typische Krankheitssymptome bei Chinchillas

Nun stellt sich natürlich die Frage, was typische Symptome sind und wie sich diese zu erkennen geben. Es gibt einige Auffälligkeiten die nach dem Auftreten dringend von einem Tierarzt untersucht werden sollten. Dazu gehören unter anderem:

  • extremer Gewichtsverlust
  • Appetitlosigkeit und Fressverweigerung
  • Die Tiere verkrampfen stark
  • Starkes sabbern und schmatzen
  • Häufige Bewegungslosigkeit

Diese Symptome können auf einige typische Krankheiten hinweisen. Ein Besuch beim Tierarzt ist hier auf jeden Fall angebracht. Wie auch bei Menschen heißt es auch hier: Lieber ein mal zu viel, als zu wenig den Arzt aufsuchen! Ihr tragt schließlich eine hohe Verantwortung für das Wohl der Tiere. Der Tierarzt wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Medikamente zur Behandlung verschreiben und Euch gleichzeitig Tipps zur richtigen Verabreichung geben. Eure Chins könnt Ihr für den Weg zum Arzt in einer entsprechenden Transportbox* unterbringen. Wenn möglich nehmt einen weiteren Chin mit zum Arzt, damit die Wiedereingliederung des kranken Chins nicht zu Problemen im Rudel führt. Der kranke Chinchilla könnte nach der Behandlung anders riechen und somit Stress mit seinen Rudelmitgliedern bekommen. Der gemeinsame Transport vermindert dieses Risiko deutlich.

Häufig auftretende Krankheiten bei Chinchillas

Es folgt eine kurze Übersicht der häufigsten Krankheiten bei den Nagern. Allerdings ist zur genauen Diagnose – wie zuvor erwähnt – eine fachkundige Meinung eines Arztes einzuholen.

Durchfall und Verstopfung

Im glimpflichsten Fall liegt dieses Krankheitsbild an einer falschen Ernähung . Die Einnahme falscher Lebensmittel kann bei den empfindlichen Tierchen zu Verstopfungen oder Durchfall führen. Halten die Symptome aber für eine längere Zeit an oder wird es immer stärker deutet dies auf eine schwerwiegende Erkrankung hin.

Krämpfe und Verspannungen

Vitaminmangel oder Verkalkungen können Krämpfe bei den Nagern auslösen. Auch stark abweichende Fütterungszeiten können die Krämpfe auslösen. Bemerkt Ihr einen Krampf bei Eurem Tier, nehmt es umgehend aus dem Käfig und haltet es warm. Kommen Krämpfe häufiger vor, besucht auf jeden Fall einen Arzt.

Pilzbefall

Pilze entstehen oftmals bei Wetterumschwüngen, wie im Frügjahr oder im Herbst oder durch befallenes Heu. Ein Pilzbefall kann anhand von kahlen Stellen und einer geschuppten Haut erkannt werden. Da die Pilze hoch ansteckend sind, sollten alle Bewohner eines Käfigs in Behandlung gegeben werden.

Zusammenfassung

Chinchillas sind sehr empfindliche Tiere und sollten regelmäßig kontrolliert werden. Durch eine frühzeitige entdeckung können Krankheiten schon im Keim erstickt werden. Dabei ist aber oft eine ärztliche Fachmeinung wichtig, da die Krankheiten häufig verschiedene Ursachen haben und somit unterschiedlich behandelt werden können.

 

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